Interkulturelles Frühstück in Friedrichshafen
Das „Christliche Jugenddorfwerk Deutschland“ (CJD) organisierte für Sonnabend, den 28. November, das erste Frühstück für Frauen aller Nationen und Glaubensrichtungen in Friedrichshafen. Das Büfett zeichnete sich vor allem durch internationale Speisen aus, um für jede Besucherin etwas Heimat zu bieten. Die Miete für die benötigten Zimmer, die Platz für etwa 40 Frauen bieten, in der Friedrichshafener Konstantin-Schmäh-Str. 31 und das Büfett für dieses erste Zusammentreffen stellte das CJD kostenlos zur Verfügung. Friedrichshafen ist einer von 150 Standorten des „Christlichen Jugenddorfwerkes Deutschland“, welches benachteiligte oder gefährdete Menschen unterstützt.
Der Verein in Friedrichshafen hat sich mit seinem neuen Projekt eines regelmäßigen, interkulturellen Frühstück zum Ziel gesetzt Frauen mit Migrationshintergrund in ihrer aktuellen Lebenslage zu unterstützen und strebt bei diesen morgendlichen Treffen vor allem den Austausch über die alltäglichen und typischen Probleme der Frauen an. Die Frauen können sich mit ihren Fragen vertrauensvoll an die Mitarbeiter und freiwilligen Helfer des Vereins wenden oder sich mit den anderen Besuchern, die sich in ähnlichen Situationen befinden, verständigen. Dabei steht auch der interkulturelle Austausch im Vordergrund. Das gegenseitige Kennen lernen soll zum Beispiel durch die Mitarbeit der Frauen an der gemeinsamen Frühstücksgestaltung gefördert werden. So ist dies eine Möglichkeit den anderen Frauen die eigene Esskultur vorzustellen und andere nationale Gerichte auszuprobieren. Neben dem gemeinsamen Austausch beim Frühstück haben die Mitarbeiter des CJDs außerdem geplant Referenten zu unterschiedlichen Themen einzuladen, die die Frauen über für sie relevante Informationen, wie wichtige Ämter oder die schulische Ausbildung ihrer Kinder, in Kenntnis setzen.
Der christliche Verein rechnet damit, dass in Zukunft Frauen unterschiedlicher Nationen und Glaubensrichtungen das Frühstückscafè regelmäßig besuchen werden. Auch ihre Kinder sind herzlich willkommen.